Lobby mit imposanter Beleuchtung

HOTEL GRISCHA mit imposanter Beleuchtung

Anfang Juni heißt es für Hardy und mich wieder: Auf geht’s! Diesmal in die Schweiz, nach Davos, ins Hotel Grischa – oder korrekt gesagt: ins Grischa – DAS Hotel Davos. Exakt so nennt sich das Hotel gegenüber des Bahnhofs nämlich. „Für Aktive und Genießer“ lautet der Zusatz. Na dann sind wir mal gespannt …

Aus zwei mach eins

Die holländische Eigentümerfamilie Parrée kommt in den 1960er Jahren erstmals nach Davos, 1982 entdecken sie das seinerzeitige Hotel Terminus für sich. Nachdem Familie Parrée 2008 die nebeneinanderliegenden Hotels Caprice und Terminus erworben, gründlich um- und dazugebaut hat, eröffnet sie 2011 schließlich das Ergebnis dieser Verschmelzung: Grischa – DAS Hotel Davos.

Öko? Logisch!

Hauptaugenmerk gilt von Anfang an der Umwelt: Im Grischa setzt man bei Strom auf Wasserkraft und bei der Beleuchtung auf energiesparende LED-Technologie. Wärme wird mittels thermischer Solaranlage am Dach, Wärmepumpe, Bioheizölanlage und einem ausgeklügelten Wärmerückgewinnungssystem gewonnen – bei Letzterem nutzt man die Abwärme der Kühlanlagen. Auch beim Interieur zeigt sich die nachhaltige Gesinnung: Die Wandverkleidung der Lobby beispielsweise besteht aus aufbereiteten Dächern ungenützter Sennhütten und anderem Altholz – das ist nicht nur ökologisch wertvoll, sondern sieht obendrein verdammt gut aus!

Wellness

Dieser ökologische Grundgedanke ist es auch, warum es im Grischa kein eigenes Spa gibt – man denke an all das Wasser und die Energie, die dafür benötigt werden. Stattdessen setzt das Grischa auf speziellen Service: Hotelgäste werden jederzeit kostenlos zum örtlichen Wellness- und Erlebnisbad Eau-là-là chauffiert, eine Tasche mit Bademantel, Badetuch & Co gibt’s leihweise dazu. Massagen und Kosmetikanwendungen können Sie hingegen direkt im Hotel buchen und wahlweise in einem der Behandlungsräume oder Ihrem Zimmer genießen.

Kulinarik

Das Grischa verwöhnt seine Gäste auf andere Art und Weise: mit »Gaumen-Wellness« in den unterschiedlichen Restaurants. Die Pulsa Fonduestube dient nicht nur zum Genuss verschiedener Raclette- und Fonduespezialitäten – viele Einheimische nehmen hier regelmäßig ihr »Znüni« (vormittägliche Brotzeit) ein. In der Pulsa Bar & Lounge mit dem gemütlichen Kamin nimmt man gerne einen Drink oder ein (Mittags)Menü, die Zigarre danach zündet man sich in der Cigar Lounge an. Wer authentische chinesische Küche mag, ist im Golden Dragon bestens aufgehoben. Der stimmungsvolle Weinkeller eignet sich perfekt für kleinere Runden und spezielle Anlässe. Während der Wintersaison öffnen auch das Feinschmeckerrestaurant Leonto und das Monta Grill Restaurant ihre Pforten.

Lieblingsplatz

Bei Schönwetter isst sich’s übrigens besonders fein auf der Sonnenterrasse, was auch die Einheimischen zu schätzen wissen und sich regelmäßig an den preiswerten und schmackhaften Mittagsmenüs laben. Wir tun es ihnen gleich und erfreuen uns nach einer langen Schlechtwetterperiode in unserem Heimatort nun an den intensiven Sonnenstrahlen, die wir sogleich begierig absorbieren. Speichern müsste man solch ein Wetter können!

Aktivsein

Neben kulinarischem Genuss steht das Grischa auch für Aktivurlaub. Mit seiner Lage direkt gegenüber den Jakobshorn Bergbahnen und des Bahnhofs Davos Platz ist es als Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge, Biketouren und zum Skifahren geradezu prädestiniert. Wir unternehmen einen Ausflug ins nahe gelegene Sertigtal. Unsere Wanderung zum Wasserfall am Fuße des Sertigpasses wird jedoch abrupt unterbrochen – ein heftiges Sommergewitter inklusive Hagel geht nieder. Nass bis auf die Knochen retten wir uns ins urig-gemütliche Walserhuus, wo man uns sofort Badetücher zum Abtrocknen anbietet – welch herzliche Geste! Bei Kaffee und Kuchen warten wir ab, bis das Gröbste vorbei ist, bevor wir uns wieder auf den Weg ins Grischa machen …

Klassisch

Hardy kann’s wieder mal nicht lassen und wählt beim Abendmenü Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit Rösti und Gemüse, wobei ihm die Sauce einen Ticken zu sahnig ist und die Rösti nur einseitig angebraten sind – aber ansonsten schmeckt ihm sein Leibgericht auch im Grischa gut. Begonnen hat er allerdings mit hausgebeiztem Lachs & Lachstatar, während ich eine Minestrone zum Einstieg wählte, deren Gemüse hübsch rautenförmig geschnitten war und im Abgang eine dezente Schärfe aufwies. Anschließend gibt’s für Hardy einen schaumigen Erbsen-Minze-Cappuccino, für mich geht’s mit einem Gemüseteller weiter – Erbsenschoten, Tomaten, neue Kartoffeln, Zucchini, Stangensellerie, Radieschen, Brokkoli und weißer Spargel erfreuen meinen Magen. Hardy beschließt sein Dinner mit einer Käsevariation, die aus viererlei Weichkäse besteht, dazu werden Trockenfrüchte und Feigenchutney serviert. Ich gönne mir die Dessertvariation mit Crème brulee (bei der ich ein ganz dezentes Veilchenaroma wahrnehme), Mango-Passionsfrucht-Sorbet (mit Fruchtstückchen!) und Sachertorte mit gesüßtem Schlagobers.

Ein leckerer Abschluss eines schönen Tages.

Persönliche Best of’s …

sind der Weinkeller, die Sonnenterrasse, die Lobby, die Pulsa Bar & Lounge – alles gemütliche, stimmungsvolle Plätzchen, an denen wir gerne verweilen – sowie die vielfältigen Ausflugstipps der Grischa-Mitarbeiter.

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