Herzlich willkommen!

Traumhafter Schlaf im STEIGENBERGER GRANDHOTEL BELVEDERE DAVOS

Nach langer Zeit sind Hardy und ich endlich wieder mal gemeinsam unterwegs, um ein Hotel im wahrsten Sinne des Wortes zu „erleben“: Das Steigenberger Grandhotel Belvédère Davos soll es sein, zwei Tage und Nächte verbringen wir in dem ehrwürdigen Grandhotel in einem der bekanntesten Skiorte der Welt.

Im Rampenlicht

Das Grandhotel Belvédère beherbergte schon viele illustre Gäste oder gab ihnen eine entsprechende Bühne: Albert Einstein, Josephine Baker, Sir Arthur Conan Doyle (er rief Sherlock Holmes und Dr. Watson ins Leben), Erich Maria Remarque (»Im Westen nichts Neues«), Aga Khan, Erich Kästner und Maurice Chevalier sind nur einige davon.

Grande Dame

Im Juli 1875 mit 30 Zimmern vom hessischen Carl Coester eröffnet, avancierte das Belvédère rasch zum mondänen Treffpunkt für Menschen aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kunst und Kultur. Vom Glanz der Belle Époque hat das Hotel bis heute nichts verloren. Im Jahre 1980 kaufte Generalkonsul Egon Steigenberger das Hotel, 2013 wurde es umfangreich renoviert, heute strahlt es eine Kombination aus Moderne und bewegender Geschichte aus und gibt alljährlich im Jänner während des World Economic Forums (WEF) den Mächtigen unserer Welt ein Zuhause auf Zeit.

Willkommen

Wie daheim dürfen auch wir uns fühlen: Als wir die Lobby betreten, hüllt uns der süße, mächtige Duft weißer Lilien ein. Am Rezeptionstresen steht ein mobiles Treppchen für kleine Gäste bereit – haben die Youngsters dieses erklommen, können sie den am Desk liegenden bunten »Kinder-Meldeschein« ausfüllen. Eine kreative, herzliche Geste, die uns auf Anhieb gefällt.

Weiße Lilien im Entrée des Steigenberger Grandhotel Belvédère Davos in Graubünden in der Schweiz
Weiße Lilien im Entrée

Wandelbar

Nachdem wir zur Begrüßung ein Glas Sekt bekommen, zeigt uns ein Mitarbeiter die wesentlichen Stationen des Hotels. Besonders angetan hat es uns der großzügige Loungebereich mit offenem Kamin, zahlreichen gemütlichen Sitzgelegenheiten, großen Fensterfronten, die einen traumhaften Ausblick gewähren, der gut bestückten Bar und – wie wir später feststellen – je nach Tageszeit wechselndem Beleuchtungskonzept.

Zeit anhalten

Highlights in unserem Superior Zimmer (Nr. 321) gibt es gleich zwei: Auf der länglichen, mit Tisch, Stühlen und Liege ausgestatteten Loggia verbringen wir am Nachmittag eine herrlich entspannte Sonnenstunde. Tiefblauer Himmel, frische Luft, glitzernder Schnee auf den umliegenden Bergen – manche Momente möchte man am liebsten konservieren. Manch nächtliches Erlebnis ebenso. Aber – nicht, was Sie jetzt denken! Ich habe schon lange nicht mehr so gut geschlafen wie in diesem Bett, auf dieser Matratze. Die beiden zusätzlichen Kissen (ein Dinkel- und ein kleines Daunenkissen), die ich mir via »Kissenmenü« bestellt habe, haben bestimmt auch dazu beigetragen …

Auf der Empore

Ganz zwanglos geht es beim Frühstück zu, das – wie das Abendessen – im Restaurant Belvédère stattfindet. Dank des flauschigen Teppichbodens herrscht eine angenehm ruhige Geräuschkulisse. Wir sitzen sowohl beim Frühstück als auch beim Dinner an einem Tisch auf der Galerie. Abends kommen wir in den Genuss von insgesamt sieben Gängen. Mit Weinbegleitung.

Die Speisenfolge lautet: Vulcano Schinken – Melone/Frischkäse/Zitrone, Tortellini – Käse/Maroni/Nussbutter, Ente – Feige/Getreide/Orange (für die hat sich Hardy entschieden) oder Skrei – Blumenkohl/Gurke/Senf (den nehme ich), ausgesuchte Rohmilchkäse (Hardy), Kokos – Ananas/Minze/Quark (ich) und zu guter Letzt Leckereien aus der Patisserie – mmhhh!

Die Speisen sind allesamt schmackhaft und teils sehr originell, der Service ist herzlich, kommunikativ und aufmerksam, aber nie aufdringlich. Perfekt.

Tropisch

Der (zumindest optische) Clou im Wellness Bereich ist der vom Zürcher Maler Heinz Blum gezauberte farbenprächtige Tropenhorizont. Während ich im Pool meine Bahnen ziehe, versuche ich, all die verschiedenen Vögel und Pflanzen der lebhaften Wandmalerei zu identifizieren. Gelingt mir nicht zur Gänze. Bevor wir es uns auf den mit super-soften Auflagen bestückten Liegen bequem machen und – einmal mehr – das Bergpanorama durch die bodentiefen Fensterfronten auf uns wirken lassen, atmen wir gaaanz tief durch – im Dampfbad.

Pool mit tropischer Wandmalerei im Steigenberger Grandhotel Belvédère Davos in Graubünden in der Schweiz
Pool mit tropischer Wandmalerei

Persönliche Best of’s …

… sind die traumhaft (im wahrsten Sinne des Wortes) gemütlichen Betten und (via eigenem »Menü« wählbaren) Kissen sowie die à la minute zubereiteten Mini-Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück. So ausgeschlafen sind wir selten!

Anmerkung: Wir wurden für zwei Nächte (23. bis 25.2.2016) von Hoteldirektor Thomas Kleber ins Steigenberger Grandhotel Belvédère Davos eingeladen, was jedoch keinerlei Einfluss auf die von mir in diesem Beitrag geschilderten Eindrücke und Erlebnisse hat.

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