Süßer Willkommensgruß

Blick hinter die Kulissen des PALAIS HANSEN KEMPINSKI VIENNA

Als wir am Freitag anreisen hat sich wieder alles im und rund ums Palais Hansen Kempinski in Wien beruhigt. Nur wenige Tage zuvor war die brasilianische Fußball-Nationalmannschaft rund um Neymar & Co zu Gast im Hansen Kempinski gewesen. Insgesamt rund 160 Leute (Spieler, Trainer, Betreuer, Manager, Koch, Ernährungsberater, Masseur, Physiotherapeuten, Leute der Sponsoringpartner usw.) hatten für einigen Aufwind in dem exklusiven Haus am traditionsreichen Schottenring in Wien gesorgt.

Große und kleine Fans nutzten die Lobby sozusagen als Basislager, um Autogramme oder zumindest einen Blick auf die Kicker zu erhaschen.

Lobby im Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich
Lobby im Palais Hansen Kempinski Vienna

Wenn’s drum geht, an (verbotenes) Süßes zu kommen, mutieren übrigens selbst toughe Profi-Fußballer zu trickreichen Youngsters: Die Spieler selbst ließen sich allerlei Tricks einfallen, um – entgegen der strengen Vorgaben seitens der Ernährungsberater – an Schokolade und andere Süßigkeiten zu kommen.
Doch die Mitarbeiter des Palais Hansen Kempinski hatten strenge Anweisung, den Spielern unter keinen Umständen irgendwelche „Goodies“ zu geben oder von den Fans zukommen zu lassen und waren entsprechend gewappnet, um auch die listigsten Versuche zu durchschauen: So hinterlegte beispielsweise ein Spieler für Fans ein signiertes Paar Sportschuhe an der Rezeption. Als die Fans sich die Schuhe abholten, übergaben sie dem Rezeptionsmitarbeiter belgische Schokolade mit der Bitte, diese unbedingt besagtem Spieler als Dankeschön zu übergeben. Aber: No way! Pflichtgetreu wurde die belgische Schokolade dem Manager des Spielers übergeben – wie der dann die Sache mit seinem Schützling regelte, ist nicht bekannt. Ich vermute mal, es gab so etwas wie eine „gelbe Karte“ – wie das halt bei Regelverstößen so ist … 😉

Mehr Blicke hinter die Kulissen des Hotel-Alltags erhalten wir am Samstag Vormittag von Jennifer Linder, der Guest Relation Managerin – oder auch „Lady in Red“, wie sie sich auf der handgeschriebenen Willkommenskarte vorstellt. Die Bedeutung ihres „Künstlernamens“ wird klar, sobald man sie sieht: Als „Uniform“ trägt sie ein rotes Kleid, das sie trotz ihrer eher zierlichen Gestalt für jedermann weithin sichtbar macht und mir am Samstag vormittags die spontane Kontaktaufnahme ermöglicht …

Für unser BEST OF-Küken stand nämlich ein eigener entzückender Willkommensgruß plus Brief am Zimmer bereit.

In dem Brief hieß es „Lieber kleiner Gast, schön dass du bei uns bist. Wir möchten, dass du dich bei uns wie Zuhause fühlst. Vielleicht hast du dich mal gewundert, wie ein Hotel eigentlich funktioniert? Wir zeigen dir gerne die geheimen Räume in einem Hotel, wie zum Beispiel die Küche oder die Wäscherei, die deine Wäsche wäscht und dein Zimmer aufräumt. Wenn du das machen möchtest, frag bitte deine Eltern um Erlaubnis und melde dich bei der Rezeption für die Hausführung an. Liebe Grüße, deine Lady in Red. Jennifer Linder.“

Saskia konnte an dem Wochenende leider doch nicht mit uns mitkommen – aber auch der BEST OF-Boss und ich selber sind immer daran interessiert, hinter die Kulissen zu blicken. Ohne einen Blick auf ihr Namensschild erhaschen zu können war mir sofort klar „Das muss sie sein!“, als die Lady in Red in der Lobby an mir vorbeiging. Also sprach ich sie einfach an, erklärte ihr die Situation und fragte, ob sie für Hartmuth und mich anstelle von Saskia die Führung machen könne. Sehr zu unserer Freude sagte Jennifer Linder „Ja“ und so verabredeten wir uns für kurze Zeit später.

Erste Station der Führung ist der Blumenladen Doll im Palais Hansen Kempinski, in dem es fantastisch duftet! Hier zu arbeiten muss echt Freude machen – sozusagen eine Streicheleinheit für Augen UND Nase.

Blumen der Gärtnerei Doll im Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich
Herrliche Blumen bei der Gärtnerei Doll

Die Kunstgärtnerei Doll ist eigentlich in Salzburg beheimatet, betreibt aber im Hansen Kempinski Vienna eine Filiale und ist hier für die gesamte Blumendeko verantwortlich. Die beiden Damen im Blumenladen haben einiges zu erzählen, stattet Doll doch seit Jahren den über die Landesgrenzen hinweg bekannten Wiener Opernball mit opulentem Blumenschmuck aus. 2015 wird ein besonders heftiges Jahr, weil Opernball und Valentinstag in derselben Woche stattfinden – da gibt’s viel zu tun.

Anschließend geht’s in die Wäscherei, in der auch die Kleidung bzw. die Uniformen der Mitarbeiter gereinigt wird, wobei die Wäsche der Gäste immer Vorrang hat und in der Regel innerhalb von drei bis vier Stunden erledigt wird.

Als nächstes dürfen wir sämtliche Küchen besichtigen: Die Bankettküche, die Patisserie, die Kantine für die Mitarbeiter, die Küchen für die Restaurants Edvard und Die Küche, die Station für’s Roomservice. Kurze Wege zu den jeweiligen öffentlichen Gästebereichen (also den Restaurants, dem Veranstaltungssaal etc.) sind enorm wichtig, die Organisation und Logistik dahinter echt beeindruckend. In der Patisserie würde ich gern länger bleiben und tatkräftig mithelfen … geht leider nicht, aber dafür bekomme ich Süßschnabel hier was richtig Leckeres zu naschen.

Süßes als Willkommensgruß im Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich
Süße Leckereien

Für Hartmuth als passionierten Hobbykoch sind natürlich die Küchen äußerst interessant – er geht mit breitem Grinsen und zufriedenem Gesichtsausdruck umher und begutachtet alles.

Viele Töpfe und Pfannen von Le Creuset gibt es hier – toll, davon haben wir auch schon einige daheim und sind äußerst zufrieden damit. Wir erfahren auch, dass sämtliche Gläser – trotz Maschine – von Hand poliert werden, weil „keine Maschine so exakt arbeitet, dass sie das menschliche Auge und Können ersetzen kann“, erklärt Jennifer Linder.

Küche aus Edelstahl im Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich

Mit Mitte Zwanzig hat Jennifer Linder übrigens schon beachtliche Stationen absolviert und ist dabei bis auf einen „Ausreißer“ dem Kempinski immer treu geblieben: Vier Jahreszeiten in MünchenEmirates Palace in Abu DhabiClaridges in London und seit der Eröffnung im Frühling 2013 das Palais Hansen Kempinski Vienna.

Als letztes zeigt uns Jennifer Linder den „Gepäck-Aufzug“ im nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Hotels – der darf wirklich nur von Mitarbeitern MIT Gästegepäck benutzt werden. Es gibt nämlich nur den einen und um den Gästen erstklassigen Service bieten zu können, darf der Gepäck-Aufzug eben nicht „einfach mal nur so“ benutzt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass das Gepäck möglichst vor den Gästen auf deren Zimmer ist, während die noch einchecken oder gerade vom jeweiligen Rezeptionsmitarbeiter auf’s Zimmer begleitet werden.

Check-in & Hansen Suite Nr. 166

Und: Es funktioniert! Als wir bei unserer Hansen Suite (Nr. 166) ankommen, ist unser Gepäck schon da. Jetzt aber mal zurück zum Anfang:

Als wir durch den Haupteingang ins Palais Hansen Kempinski eintreten kommt sofort einer der Doormen auf uns zu, nimmt uns unser Gepäck ab und begleitet uns zur Rezeption. Als sehr angenehm empfinde ich die sich durch die historischen Säulen ergebende optische Abtrennung der einzelnen Rezeptionsdesks – das stellt ein wenig Privatsphäre gegenüber anderen Hotelgästen beim Eincheck-Vorgang her. Anschließend begleitet uns der Rezeptionist in unsere Suite und erklärt uns alles, was wir wissen müssen, Schritt für Schritt, gut verständlich und sehr detailliert. Wirklich top – jetzt kennen wir uns aus! Glauben wir zumindest …

Wir bewohnen wie gesagt eine Hansen Suite (Nr. 166), die namentlich Bezug auf einen der beiden seinerzeitigen Architekten nimmt: Theophil Edvard von Hansen und Heinrich Förster – nach ihren Plänen wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ursprünglich als Hotel für die Weltausstellung 1873 erbaut, eröffnete jedoch als solches nie. Stattdessen wurde es bis 1945 als Polizeidirektion zweckentfremdet und beherbergte danach verschiedene städtische Ämter. Die Wiener Stadtverwaltung verkaufte 1997 das Gebäude und im September 2010 schließlich begann die Palais Hansen Immobliengesellschaft zusammen mit der Kempinski-Gruppe, das Haus behutsam zu restaurieren und zu einem Hotel mit viel Strahlkraft umzubauen – ganz gemäß dem ursprünglichen Zweck.

Mich besticht das Palais Hansen Kempinski auf Anhieb einerseits durch erhalten gebliebene Elemente wie die wunderschöne Fassade, die massiven Säulen in Lobby und Cigar Lounge sowie die Stiegenhäuser mit den gusseisernen Geländern und andererseits durch die überdimensionale Raumhöhe – dadurch bekommen auch kleinere Räume Weite und Größe, so dass man sich nie beengt fühlt.

In unserer Suite ist es genauso: Sie besteht aus mehreren hohen Räumen und ist in den Farben Crème, Beige und Braun gehalten. Die Böden wechseln nach Raum: Holz, Teppich, Marmor. Der Eingangsbereich beherbergt einen Garderobenschrank, linkerhand befindet sich eine Toilette. Im Wohnraum gibt’s eine gemütliche Sitzecke, die Wand hinter der Couch ziert eine Tapete, die eine Primaballerina zeigt, Flat-TV, Minibar inklusive Nespresso Maschine (Kaffee und Tee (Kräuter/Früchte/Schwarz/Grün) stehen kostenlos zur Verfügung) und einen Schreibtisch. Das Schlafzimmer ist mit Kingsize-Bett und Flat-TV mit Entertainment System (iPad) ausgestattet (damit hätte Saskia sicher große Freude). Daran schließt ein schmaler Schrankraum an, in dem sich links und rechts je ein Schrank befindet, dahinter kommt das Badezimmer mit Badewanne, rechts abgehend befinden sich eine weitere Toilette und eine Dusche mit Regenwald- und Handbrause.

Wohnraum und Schlafzimmer geben den Blick in den begrünten idyllischen Innenhof frei – derlei gibt es mehrere im Hansen Kempinski und ich stelle mir vor, im Sommer bei lauen Temperaturen mit einem spannenden Buch und einem guten Cocktail dort zu sitzen. Bestimmt sehr entspannend.

Der Willkommensgruß für uns Erwachsene ist sehr lecker und zudem wirklich originell: Die Köstlichkeiten werden nicht wie üblich auf einem Teller präsentiert, sondern in einem Nähkästchen, wie ich ihn aus meiner Kindheit von meiner Mama kenne.

Badewanne und Dusche in unserer Hansen Suite sind elektrisch steuerbar, das heißt, Ein-/Ausschalten, Temperaturregelung und Wechsel Regenwald-/Oberkopfbrause erfolgen auf Knopfdruck. Oder sollen erfolgen. Freitag Abend: In der Dusche lässt sich die Temperatur nur von 38 Grad abwärts einstellen, was mir viel zu kühl ist. Als wir zum Abendessen gehen, geben wir an der Rezeption Bescheid. Man erkundigt sich, ab wann jemand ins Zimmer könne, um die Sache zu reparieren. Am nächsten Morgen klappt’s dann. Vorübergehend. Dann wieder nicht. Fazit nach drei Tagen: Es erfordert extremes Fingerspitzengefühl, genau die richtige Stelle am Sensor mit exakt dem richtig dosierten Fingerdruck zu erwischen, um die Temperatur wunschgemäß nach oben geregelt zu kriegen. Ein Geduldsspiel.

Besonders gut gefallen mir in unserer Suite zwei Dinge: Erstens gibt es viele Spiegel – jeder der drei Schränke ist an den Türinnenseiten mit einem Spiegel bestückt, links und rechts neben dem Sofa im Wohnraum gibt’s welche und im Schlafraum nochmal einen bis an die Decke reichenden. Das hat jetzt nichts mit übertriebener Eitelkeit meinerseits zu tun, aber manchmal will man einfach schnell checken, ob die Strumpfnaht oder der Blusenkragen richtig sitzt – und wenn ich dann erst zum oft einzig vorhandenen Spiegel irgendwohin sausen muss und der dann eventuell nicht bis an den Boden reicht, finde ich das nervig.

Zweitens: der Fön im Badezimmer – endlich mal ein richtiger, ganz normaler Fön, den man anstecken muss, Wärme und Gebläsestufe regulieren und dann ungehindert loslegen kann, ohne einen Krampf im Daumen zu bekommen, weil man dauerhaft den On-Schalter gedrückt halten muss und außerdem mit dem fix angesteckten (und oft verwurschtelten) Spiralkabel ortsgebunden ist.

Das kostenlos verfügbare W-LAN funktioniert einwandfrei (für uns auch immer ein wichtiger Indikator für die Qualität eines Hotels), man loggt sich einfach mittels Zimmernummer und Nachname ein und kann bis zu drei Geräte gleichzeitig verwenden. Sollte man W-LAN für mehr als drei Geräte benötigen, gibt man einfach an der Rezeption Bescheid und bekommt einen separaten Code.

Am Freitag Abend sind wir zum Essen ins Restaurant Die Küche eingeladen – den Beitrag dazu finden Sie hier.

Frühstück

Was soll ich zum Frühstück viel sagen? Außer, dass es wahrlich „Kempinski-like“ ist. Es ist alles da, was mein Herz begehrt – und noch etliches mehr: frisch gepresste Säfte (Apfel, Birne, Grapefruit, Karotte, Orange, Multivitamin, Gurke, Tomate …), Bründlmayer Rosé Sekt, frische Früchte (Heidelbeeren, Orangenfilets, Ananas, Melonen, Weintrauben …), ein umfangreiches „Körndl“-Sortiment (Buchweizen, Dinkel, Haferflakes …) ebenso wie ein üppiges Tee-Sortiment, verschiedene Brot- und Gebäcksorten, mein geliebtes Birchermüsli gibt es in drei Varianten (Original, fruchtig, nussig), eine Ecke mit laktose- und glutenfreien Produkten stellt auch Allergiker zufrieden, ein eigenes Kindertischlein erfreut die Kleinen (und die Eltern) und natürlich sind auch all die anderen Dinge, auf die ich persönlich nicht sooo großen Wert lege, da – wie z.B. Oliven, Pfefferoni, Wurst, Schinken, Lachs, Käse und noch einiges mehr.

Selbstverständlich kann man sich auch diverse Gerichte à la minute zubereiten lassen. Ich bestelle ein Ei im Glas mit Schnittlauchbrot, was hervorragend schmeckt.

Frisch an den Tisch serviert wird uns auch der „Shot des Tages“, der heute eine Mischung aus Ananas, Karotte und Orange ist. Der Cappuccino schmeckt, wie ein Cappuccino schmecken soll. Einer der Köche macht persönlich die Runde mit ofenfrischen Croissants, bei denen wir natürlich auch nicht „nein“ sagen können.

Das fällt uns generell sehr angenehm auf im Palais Hansen Kempinski: Jene Mitarbeiter, die üblicherweise für den Gast im Verborgenen (in dem Fall in der Küche) arbeiten, suchen hier aktiv den Kontakt zu den Gästen. Bei uns kommt das sehr sympathisch an!

An Wochenenden und Feiertagen gibt’s das Frühstück im Palais Hansen Kempinski übrigens von 7 Uhr morgens bis 14 Uhr nachmittags. Unglaublich!

Für die Manieren so mancher Gäste kann das Hansen Kempinski nichts – als Genussmenschen finden wir es dennoch störend: Da werden beispielsweise Kleinkinder bei Tisch lautstark mit Zeichentrickfilmen via iPad beschallt, weil Essen alleine ja keinen Spaß macht und die Kids anscheinend nicht ruhig genug stellt, da telefonieren wichtige Geschäftsmänner mit unüberhörbarem Organ während des Frühstücks sage und schreibe eine Stunde lang (oder vielleicht sogar länger, aber nach einer Stunde sind wir gegangen). Schade, dass viele Menschen die hier gebotenen kulinarischen Köstlichkeiten offensichtlich nicht zu schätzen wissen und in Ruhe genießen können, sondern stattdessen verzweifelt nach Ablenkung suchen und wahrscheinlich nicht mal mitbekommen, was sie da in sich „reinschaufeln“ …

Lobby Lounge & Bar und Cigar Lounge

Der BEST OF-Boss hat ein geschultes Auge: Auf Anhieb erkennt er, dass in der Lobby Bar sechs Bilder von Marbod Fritsch hängen. Kein Wunder, war er doch vor Jahren ab und zu mit dem Vorarlberger Maler joggen. Sicherheitshalber fragen wir trotzdem bei Jennifer Linder nach … ja – richtig, bei den Bildern handelt es sich tatsächlich um Werke von Marbod Fritsch!

Bild von Marbod Fritsch in der Lobby Bar des Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich
Bild von Marbod Fritsch in der Lobby Bar

Wir sitzen gerne in der Lobby Lounge mit ihren crèmefarbenen Sitzmöbeln (die allerdings speziell in der Winterszeit sehr anfällig für Matschspritzer und sonstige Verunreinigungen sind), aber besonders angetan hat es uns die Cigar Lounge. Dunkle, wuchtige Sitzmöbel und unzählige stattliche Bildbände über Kunst, Kultur, Kulinarik, Reisen und Persönlichkeiten sorgen für gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, imposante Säulen wirken wie Raumteiler und schaffen Intimität.

Cigar Lounge im Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich
Sehr gemütlich: die Cigar Lounge.

Einziges kleines Defizit in den Lounge-Bereichen ist für uns in diesen drei Tagen die Aufmerksamkeit der Service-Mitarbeiter. Mehr als einmal laufen sie „leer“ an uns vorbei, obwohl wir schon längst bereit sind, zu bestellen. Das mag daran liegen, dass bestimmt viele Besucher „einfach nur so“ Platz nehmen – um auf jemanden zu warten oder eine Zigarette zu rauchen –, ohne etwas trinken zu wollen. Und ja, ich weiß: Das ist meinerseits Jammern auf hohem Niveau. Stimmt. Andererseits ist für mich genau das die Kunst von gutem Service: mit aufmerksamem Blick und wachem Verstand jederzeit zu erkennen, zu spüren, ob und wann ein Gast meine Zuwendung braucht.

Fazit

Kurz und knackig: Das Palais Hansen Kempinski Vienna ist ein erstklassiges Hotel mit Top-Leistung! Die Lage direkt an der Wiener Ringstraße ist hervorragend, Architektur, Ausstattung und Ambiente sind exklusiv und stilsicher, die Kombination von Altem mit Neuem verleiht dem Hotel ein unverwechselbares Flair. Kulinarisch ist man allerbestens versorgt: Sowohl das Frühstück als auch die Restaurants Edvard und Die Küche sind exzellent.

Unsere persönlichen Highlights in diesen drei Tagen waren ganz eindeutig das Essen und der Service am Chef’s Table im Restaurant Die Küche sowie die Führung mit der „Lady in Red“ – Jennifer Linder –, die uns einen einmaligen Blick hinter die Kulissen dieses großartigen Hotels gewährt hat – vielen Dank nochmals dafür!

Anmerkung: Wir wurden für die Nächte von 21. bis 23. November 2014 von General Manager Markus Lueck ins Palais Hansen Kempinski Vienna eingeladen, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken! Diese Tatsache hat jedoch keinerlei Einfluss auf die von mir beschriebenen Eindrücke und Erlebnisse.

Palais Hansen Kempinski Vienna in Österreich bei Nacht
Palais Hansen Kempinski Vienna bei Nacht

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